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Schweiz - Bündner Rheintal
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Schweiz - Bündner Rheintal
Tags: Bündner Rheintal, Rhein, Bündnerland, Graubünden, Schweizer Region


Schweiz - Bündner Rheintal
Bündner Rheintal
Die Region erstreckt sich vom Zusammenfluss von Vorder- und Hinterrhein bei Reichenau entlang des Rheins bis nach Fläsch. Die Region setzt sich zusammen aus der Gegend von Reichenau bis Chur, aus der Gegend der Fünf Dörfer und der Bündner Herrschaft. Die Region wird auch Churer Rheintal genannt.

Karten-Daten - Quelle: Bundesamt für Landestopografie - Nutzungsbedingungen


Die Gemeinden der Region Bündnerland

Gemeinde Bonaduz, Kanton Graubünden

Die Gemeinde Bonaduz liegt im Churer Rheintal in der Region Imboden. Als einzige Bündner Gemeinde grenzt sie an den Vorder- und den Hinterrhein und liegt auf einer Hochfläche südwestlich dieses Zusammenflusses. 1908 zerstörte eine Feuersbrunst beinahe das ganze Dorf, dank grosszügiger Spenden konnte das Dorf rasch wieder aufgebaut werden. Auf dem Gemeindegebiet von Bonaduz liegt die Ruine der Burg Wackenau.
Gemeinde Domat/Ems, Kanton Graubünden

Die Gemeinde ist bekannt für die 12 Tumas (Hügel). Sie liegt im Bündner Rheintal in der Region Imboden am rechten Ufer des Rheins. Auffallend sind die vielen Kirchen aus den verschiedenen Stadien des Wachstums der Gemeinde. Domat/Ems zählt zu den wichtigsten Industriestandorten in Graubünden. Der Name Domat/Ems setzt sich aus der rätoromanischen und der deutschen Bezeichnung der Ortschaft zusammen.
Gemeinde Felsberg, Kanton Graubünden

Die Gemeinde Felsberg liegt westlich von Chur in der Region Imboden. Direkt im Nordwesten der Gemeinde liegt der Gebirgsstock des Calanda. Aufgrund seiner Lage ist Felsberg immer wieder von Bergrutschen bedroht. Seit 2009 trägt Felsberg das Label einer Energiestadt. Der Name Felsberg wurde im Jahr 831 erstmals erwähnt. Er stammt vom Hügel hinter dem Gemeindehaus, dem Berg im Felde.
Gemeinde Fläsch, Kanton Graubünden

Das Weinbaudorf Fläsch ist eine der vier Gemeinden des Gebietes Bündner Herrschaft. Sie liegt am Fusse des Fläscherberges und der St. Luzisteig auf der rechten Seite des Churer Rheintals in der Region Landquart. Sie ist die nördlichste Gemeinde des Kantons Graubünden. Fläsch war bis Ende des 18. Jahrhunderts ein bekannter Badeort. Seit dem 9. Jahrhundert ist in Fläsch der Weinbau von Bedeutung.
Gemeinde Flims, Kanton Graubünden

Die Gemeinde Flims liegt auf einer Sonnenterrasse über der Rheinschlucht. Die Gemeinde in der Region Imboden umfasst die Weiler Fidaz und Scheia sowie die Siedlung Flims-Waldhaus. Auf dem Gemeindegebiet liegt die Rheinschlucht Ruinaulta, der Grosswald mit Cauma- und Crestasee und die Tektonikarena Sardona, eingetragen als UNESCO-Weltnaturerbe.
Gemeinde Haldenstein, Kanton Graubünden

Haldenstein liegt in der Region Plessur nördlich von Chur am linken Ufer des Rheins und am Hang des Calandamassivs. Das Dorf verfügt über ein Ortsbild von nationaler Bedeutung und ist wohl die burgenreichste Gemeinde Graubündens. Nicht weniger als drei Burgen - Haldenstein, Lichtenstein und Grottenstein - und das Schloss Haldenstein stehen auf dem Gemeindegebiet.
Gemeinde Jenins, Kanton Graubünden

Auf der rechten Talseite des Churer Rheintals abseits der Hauptverkehrsachsen liegt die Gemeinde Jenins. Die Gemeinde gehört zur Region Landquart des Kantons Graubünden. Oberhalb Jenins liegt die Ruine der Burg Neu-Aspermont, die im 12. Jahrhundert erbaut und im 17. Jahrhundert aufgegeben wurde. Der Weinbau spielt in der Gemeinde auf Grund ihres milden Klimas eine wichtige Rolle.
Gemeinde Landquart, Kanton Graubünden

Die Gemeinde Landquart ist 2012 aus den Gemeinden Igis und Mastrils entstanden. Im Kanton Graubünden ist Landquart, am südlichen Ufer des gleichnamigen Flusses gelegen, die Gemeinde mit den grössten ebenen Ackerbauflächen. Landquart ist ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt und Industriestandort. Im Bahnhof von Landquart steigen Reisende um, die ins Prättigau, nach Davos oder ins Unterengadin reisen. Hier wechselt man von der SBB auf das Schmalspurnetz der Rhätischen Bahn RhB.
Gemeinde Maienfeld, Kanton Graubünden

Maienfeld liegt im unteren Churer Rheintal und wird auch die dritte Stadt am Rhein genannt. Die Gemeinde mit Stadtrecht liegt in der Region Landquart am Fuss des Falknis und ist umgeben von Rebbergen. Die Gemeinde besteht aus Maienfeld, Rofels und Bovel. Die Altstadt mit Resten der Stadtmauer, das Schloss Brandis und das Schloss Salenegg sind im Inventar der schützenswerten Ortsbilder der Schweiz gelistet.
Gemeinde Malans, Kanton Graubünden

Auf einem Schuttkegel fünf Kilometer südöstlich von Maienfeld liegt die Gemeinde Malans, oberhalb der Einmündung der Landquart in den Rhein. Die Gemeinde in der Region Landquart ist im Bundesinventar der schützenswerten Ortsbilder von nationaler Bedeutung eingetragen. Sie liegt an den historischen Transitrouten des Rheintals. In Malans dominiert der Weinbau.
Gemeinde Rhäzüns, Kanton Graubünden

Rhäzüns liegt am Unterlauf des Hinterrheins vor dem Zusammenfluss mit dem Vorderrhein. Die Gemeinde liegt in der Region Imboden im Kanton Graubünden. Grosse Bekanntheit in der Schweiz hat das Dorf durch sein Mineralwasser erlangt. Das Wasser der Quelle wird seit den 1850er Jahren genutzt. Rhäzüns wurde im Jahr 840 erstmals urkundlich unter dem Namen Raezunne erwähnt.
Gemeinde Tamins, Kanton Graubünden

Die Gemeinde Tamins liegt nördlich vom Zusammenfluss des Vorderrheins und des Hinterrheins in der Region Imboden. Der Weiler und das Schloss Reichenau liegen im Süden des Gemeindegebiets. Richtung Norden erstreckt sich die Gemeinde über den Kunkelspass und das Taminatal bis ins Hochgebirge zum Ringelspitz, dem höchsten Punkt auf über 3200 m ü. M.
Gemeinde Trimmis, Kanton Graubünden

Trimmis liegt nördlich von Chur auf der rechten Seite des Rheins in der Region Landquart des Kantons Graubünden. Die Gemeinde umfasst auch die Weiler Letsch und Talein, sowie seit 2008 die frühere Gemeinde Says. Das ehemals traditionelle Landwirtschafts- und Weinbaudorf entwickelte sich seit Mitte des 20. Jahrhunderts immer mehr zu einer Wohn- und Pendlergemeinde im Umfeld der Stadt Chur. Trimmis bietet zahlreiche Arbeitsplätzen im lokalen Gewerbe.
Gemeinde Trin, Kanton Graubünden

Die Gemeinde Trin gehört zur Region Imboden im Kanton Graubünden. Das Gemeindegebiet erstreckt sich vom Vorderrhein bis hinauf zum Ringelspitz. Die Gemeinde besteht aus den drei Dörfern Trin, Digg und Mulin, die an der Hauptstrasse von Chur zum Oberalppass liegen. Auf dem Gemeindegebiet stehen die beiden Burgruinen Crap Sogn Parcazi und Canaschal. In der Gemeinde arbeitet heute die Mehrzeit der Wohnbevölkerung ausserhalb als Pendler.
Gemeinde Untervaz, Kanton Graubünden

Untervaz liegt nördlich von Chur auf der linken Seite des Bündner Rheintals und schmiegt sich harmonisch, am Fusse des Calanda, in den Winkel des Val Cosenz. Neben dem eigentlichen Dorf umfasst die Gemeinde eine Reihe von Maiensässen am Calandahang und die Ruine der Burg Rappenstein aus dem 13. Jahrhundert. Heute ist Untervaz eine Gemeinde mit Industrie, Gewerbe und Handel.
Gemeinde Zizers, Kanton Graubünden

Die Gemeinde Zizers liegt in der Region Landquart im Norden des Kantons Graubünden mitten im Churer Rheintal. Durch Zizers führten die wichtigsten historischen Rheintalstrassen. Das Weinbaugebiet der Gemeinde ging Ende des 19. Jahrhunderts zurück und wuchs in jüngerer Zeit auf Grund der starken Nachfrage wieder an. Die Gemeinde bietet einige Arbeitsplätze in der Industrie und im Gewerbe.
Stadt Chur, Kanton Graubünden

Chur liegt am rechten Ufer des Alpenrheins und gilt als älteste Stadt der Schweiz. Sie ist eine Gebirgshauptstadt an der Mündung der Plessur in den Rhein. Chur hat ein mildes Klima mit relativ wenig Niederschlag und besitzt eine schöne Altstadt, die zwischen dem Postplatz, dem Bischöflichen Hof mit dem barocken Bischöflichen Schloss und dem Fluss Plessur liegt. In der Wirtschaft dominiert der Dienstleistungssektor unter anderem mit der kantonalen Verwaltung.


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